Wer heute über Autos des Premiumsegments nachdenkt kommt um die Marke mit den vier Ringen als Logo nicht herum. Mit ihrem klaren Design und kraftvollem aber dezentem Auftritt sind Modelle wie der Audi A4 oder Audi A6 allseits beliebt und Modelle wie der Audi RS6 oder Audi S5 werden für ihre Leistungsdaten als Sportwagen in der Presse vielfältig gelobt.
Dabei stehen die Autos der Audi AG für exzellente Verarbeitung in einem sportlichen Design und immer mit der neuesten Technik ausgestattet.
Audi blickt dabei auf eine lange Tradition des Automobilbaus zurück. Bereits 1910 wurde die Firma von August Horch in Zwickau gegründet. Audi ist dabei die lateinische Übersetzung für Horch, die gewählt wurde, da der Name Horch aus markenrechtlichen Gründen nicht verwendet werden konnte. Die nachfolgenden Jahrzehnte waren sehr turbulent. 1932 schloss sich Audi mit den Firmen DKW, Horch und Wanderer zur Auto Union zusammen. Mit diesem Zusammenschluss wurde auch das heute bekannte Markenlogo der vier ineinander verschlungenen Ringe eingeführt. Nach dem 2. Weltkrieg stand die Firma dann fast vor ihrem Ende. Sämtliche Produktionsstätten befanden sich in der sowjetischen Besatzungszone und wurden später Teil der Sachsenring Werke in welchen der Trabant gefertigt wurde. Die Niederlassungen im Westen konnten sich somit die ersten Jahre nur mit dem Service an Occasionen über Wasser halten. Glücklicherweise hatten mehr als 70'000 Fahrzeuge der Auto Union den Krieg in der Westdeutschen Zone oder in der Schweiz überstanden. In den folgenden Jahren setzten sich zahlreiche ehemalige Mitarbeiter der Auto Union aus der DDR ab und halfen eine neue Produktionsstätte in Ingolstadt, dem heutigen Stammsitz der Firma, zu errichten. Der wirtschaftliche Erfolg blieb jedoch zunächst aus, daran änderte sich auch nach der Übernahme durch Daimler-Benz im Jahr 1958 nichts. In der Folge wurde die Firma nur sieben Jahre später an Volkswagen verkauft. Mit diesem Schritt wurde auch der alte Name Auto Union aufgegeben und der noch ältere Name Audi wieder eingeführt. Um die Produktionskapazitäten auszulasten wurden im Stammwerk in Ingolstadt jedoch zunächst vornehmlich VW Käfer produziert. Zwar erschien 1965 der erste Audi nach dem Krieg, noch ohne Modellbezeichnung, trotzdem blieb Audi vorerst ein kleiner Nischenanbieter unter dem Dach von Volkswagen. Erst zu Beginn der 70er Jahre gelang es langsam mit der Ausrichtung hin zu sportlicheren Fahrzeugen unter dem bis heute gültigen Firmenmotto Vorsprung durch Technik Marktanteile zu gewinnen. Das Aushängeschild der Firma wurde dabei in den 80er Jahren der quattro genannte Allradantrieb, der bis heute für fast alle Modelle vom Audi A3 bis zum Audi A8 angeboten wird und für die Sportmodelle wie den Audi S5 oder dem Audi RS6 obligatorisch ist und massgeblich zum Erfolg von Audi in Zahlreichen Rennserien, insbesondere in der Rally beigetragen hat.
In den 90ern kam dann der grosse Durchbruch auf dem Breitenmarkt, auch in der Schweiz und die Typenbezeichnungen von A1 bis A8 wie wir sie heute kennen. Die grossen Kassenschlager waren dabei international, so auch in der Schweiz, der Audi A4 und der Audi A6, die sich mittlerweile weltweit in ihren Klassen fest etabliert haben und weiter an Marktanteilen gewinnen.
Vor allem der Audi A4 hat sich dabei in der Mittelkasse stellenweise als Klassenprimus durchgesetzt. Mittlerweile ist der Audi A4 in vierter Generation angekommen und gilt als eines der modernsten und geräumigsten Fahrzeuge seiner Klasse, der als Avant (Kombi) auch gerne den sportlichen Lademeister gibt.
Um die Sportlichkeit der Marke zu unterstreichen gibt es auch die Version des Audi RS4, der in seiner Rolle als Sportwagen sehr erfolgreich dem legendären BMW M3 Konkurrenz macht.
Auch der Audi A6 trägt erheblich zum Erfolg des Unternehmens bei. In der Oberklasse und als Business-Limousine erfreut er sich dank seines kraftvollen Designs, der modernen Motoren und des grossen Platzangebotes in der Schweiz hoher Beliebtheit. Vor allem die gelungene Mischung aus sportivem Fahrverhalten und guten Reiseeigenschaften gefällt dabei vielen Kunden. Dabei gibt es auch dieses Modell in der Ausführung Avant, mit dem entsprechenden Ladevolumen. Mit dem Audi RS6 bietet das Unternehmen auch hier eine Version an, die den Komfort einer Oberklasse Limousine mit den Fahrleistungen eines Sportwagens verbindet.
Mittlerweile gibt es dank der sehr guten Verkaufszahlen von nahezu allen Varianten des Audi A4 und des Audi A6 und auch der Sondermodelle wie dem Audi S5 oder dem Audi RS6 ein grosses Angebot an Occasionen auf dem schweizer Markt. Audi ist mittlerweile der drittgrösste Anbieter in der Schweiz. Hier zeichnet sich Audi und insbesondere seine Sportmodelle wie der Audi S5 oder Audi RS6 durch eine hohe Wertbeständigkeit aus. Viele berücksichtigAen dies beim Kauf eines Occasion wie des Audi A6 oder Audi A4 Occasion, da auch ein späterer Wiederverkauf zu einem guten Preis möglich ist. Die meisten Occasionen werden dabei durch Autohäuser zusammen mit einer speziellen Garantie für Occasionen verkauft. Wer sich also beispielsweise einen Audi S5 als Occasion kauft hat meist eine zuverlässige Absicherung vor etwaig auftretenden Mängeln. Wobei Mängel an diesen Occasionen im Schnitt seltener als bei den meisten anderen Automobilmarken auftreten. Die Fehlerstatistiken in der Schweiz zeigen dabei, dass Audi seinem guten Ruf und seiner Wertbeständigkeit durchaus gerecht werden kann. Dank der schlichten und klaren Designlinie hat ein Occasion von Audi dabei zusätzlich den Vorteil in der Regel auch als älteres Modell nicht veraltet zu wirken, auch wenn einige dies als langweilig kritisieren. Die einheitliche Formensprache trägt ausserdem zu einem hohen Wiedererkennungswert bei einem Occasion der Marke Audi bei. Insgesamt kann somit der Eindruck bestätigt werden, das Audi sich mittlerweile voll unter den Anbietern gehobener Automobile in allen Klassen etabliert hat und als mindestens gleichwertig zu den beiden klassischen Erzrivalen BMW und Mercedes zu sehen ist, was sich auch auf dem Occasion Markt widerspiegelt.