h2> Bremsen für den Töff
Sobald die ersten Sonnenstrahlen das nahende Frühjahr verkünden, werden überall die Motorräder aus dem Winterschlaf geweckt. Und so manch einer erfüllt sich jetzt seinen Jugendtraum. Egal ob neu oder gebraucht, ein Motorrad, oder wie es in der Schweiz genannt wird, ein Töff, lässt viele Herzen höher schlagen.
Ob Sie ein schnittiges Teil oder eine eher gemütliche Maschine kaufen, die Geschmäcker sind so unterschiedlich wie die Angebote. Wollen Sie günstig kaufen oder verkaufen: Aussehen, Leistung und Fahrspass sind bei den Krafträdern in den unterschiedlichsten Variationen zu finden. Für alle Fahrzeuge gilt aber: Wenn es mal knapp wird, zählt jeder Meter vom Bremsweg. Die richtigen Motorrad-Bremsen entscheiden über oft Leben und Tod des Fahrers. Wer neu kauft, kann sich im Allgemeinen darauf verlassen, dass die Töff Bremsen im guten Zustand sind. Bei gebrauchten Fahrzeugen sollte man da schon genauer hinsehen. Doch auch wer sein Krad verkauft, hat die moralische Pflicht den Nachbesitzer auf eventuelle Veränderungen oder Besonderheiten hinzuweisen. Jeder Meter, der beim Bremsen mehr benötigt wird, stellt ein erhöhtes Risiko für die Verkehrsteilnehmer dar. Alle Maschinen verfügen bekannterweise über zwei Motorrad-Bremsen. Motorradfahrer sollen im allgemeinen mit Vorder- und Hinterradbremse arbeiten. In Schrecksituationen kommt es jedoch immer wieder vor das auch erfahrene Fahrer falsch reagieren und die Töff Bremsen die Räder blockieren könne. Moderne Motorrad-Bremsen können durch ABS-Systeme bedeutend zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer beitragen. Lösen die Töff Bremsen eine Rad-Blockade aus, kann die Elektronik das innerhalb einer Sekunde mehrere Male korrigieren.
Gerade bei Fahranfängern gibt es immer wieder Diskussionen, welche Motorrad-Bremsen die Besten sind. Bei einem gerade gekauften Motorrad, egal ob neu oder gebraucht, sollte man sich erst einmal langsam an die Wirkung der Töff Bremsen gewöhnen. Die ist nämlich von ganz unterschiedlichen Faktoren abhängig. Bremst man bei langsamer Fahrt, übernehmen beide Motorrad-Bremsen den gleichen Anteil an der Verzögerung. Bei einer Vollbremsung mit relativ normaler Geschwindigkeit übernehmen die vorderen Töff Bremsen dreiviertel der Bremskraft. Bei einer griffigen und trockenen Fahrbahn kann es bei hoher Geschwindigkeit sogar dazu kommen, dass die Bremsverteilung vollständig auf die vorderen Motorrad-Bremsen erfolgt. Doch welche Töff Bremsen sollte man hauptsächlich verwenden? Bei normalen Bremsvorgängen, wie z. B. Stadtfahrten sind die hinteren Motorrad-Bremsen vorzuziehen. Gerade beim Abbiegen oder beim langsamen um die Kurve fahren können die vorderen Töff Bremsen ein Kippmoment verursachen, das zum Sturz führen kann. In solchen langsamen Fahrsituationen sollte man also unbedingt die hintere Motorrad-Bremse benutzen. Bei höheren Verzögerungen sind eindeutig die vorderen Töff Bremsen die bessere Wahl. Obwohl es hier nicht immer ganz einfach ist, sich schnell zu entscheiden während ein blockiertes Hinterrad noch relativ gut zu beherrschen ist, sind die Probleme beim Blockieren des Vorderrades bedeutend grösser. Schon nach weniger als einer viertel Sekunde führt das volle Durchziehen der vorderen Motorrad-Bremse zum maximalen Bremsdruck. Genau so wenig Zeit braucht die Töff-Bremse um das Vorderrad zu blockieren.
Es ist allgemein bekannt, das in Notsituationen oft die hinteren Motorrad-Bremsen durch den Fahrer blockiert wird. Wenn dieser dann erschreckt, dann löst er die Töff-Bremsen. Allerdings nicht nur die hintere, sondern auch die vordere Motorrad-Bremse. Um dieser fatalen Kombination zu entgehen, empfehlen Sicherheitsexperten eine Kombibremse mit ABS.