Café Racer

Wie aus einem Töff ein stylischer Café Racer wird

Als Café Racer bezeichnete man ursprünglich ein zu einer Rennmaschine umgebautes, englisches Serienmotorrad. Erste derartige Umbauten wurden in England von den Mitgliedern der Rockerbewegung der 1960er Jahre durchgeführt. Als Vorbild für die umgebauten Maschinen dienten dabei Renntöffs von Norton, BSA oder Triumph. Aber auch heute spielen Café Racer eine wichtige Rolle in der Custom-Szene, so werden auch moderne Töffs von Liebhabern zu einzigartigen Maschinen umgebaut. Zudem bieten auch einige Hersteller an die Café Racer der 60er angelehnte Töff-Modelle an – beispielsweise die V7 Racer von Moto Guzzi oder die Triumph Thruxton aus England.

 

Welche Töffs eignen sich für den Umbau zum Café Racer?

Möchtest du dir selbst ein Töff zu einem Café Racer umbauen, benötigst du zunächst natürlich eine Basis. Marken wie Honda, BMW, Kawasaki oder Yamaha führen in ihrem Sortiment klassische Maschinen, die einen günstigen Einstieg in den Café-Racer-Umbau ermöglichen. Wichtig ist es, bereits bei der Auswahl des gebrauchten Töffs Wert auf Qualität zu legen. Bei motoricardo.ch findest du hochwertige Occassionen vieler Baujahre und Marken sowie das passende Zubehör für deinen individuellen Umbau. Besonders beliebt ist beispielsweise Hondas CB-Serie mit einem Hubraum zwischen 350 und 750 ccm. Die Modelle der XS-Serie von Yamaha rangieren ebenfalls ganz oben auf der Beliebtheitsskala.

 

Vorbereitung ist der halbe Umbau

Bevor du mit den eigentlichen Umbauarbeiten und dem Kauf der benötigten Teile beginnst, solltest du dir zuerst einen Plan erstellen. Das gibt deinem Projekt eine Richtung und erlaubt dir eine finanzielle Einschätzung der anstehenden Arbeiten. Bei deiner Planung solltest du dir insbesondere folgende Fragen stellen: Wie hoch ist dein Budget? Was möchtest du alles an deinem Töff verändern? Wo bekommst du im Bedarfsfall Unterstützung her und wo gibt es die passenden Ersatzteile? Motorradmagazine können dir hier wertvolle Hilfe und Anregungen bieten. Vor allem bei Oldtimern ist die Ersatzteilbeschaffung nicht immer ganz einfach. Bei motoricardo.ch findest du jedoch eine grosse Auswahl an hochwertigen Umbauteilen für deine Projekte.

 

Beim Umbau die gültigen Richtlinien beachten

Am einfachsten ist es, du gehst deine Unterlagen persönlich mit der technischen Abteilung des Strassenverkehrsamtes durch und besprichst mit den Experten alle geplanten Abänderungen und Zubehörteile, die verwendet werden sollen. Während neue Maschinen, die bereits herstellerseitig als Racer angeboten werden, nämlich aktuelle Techniken verwenden, ist bei älteren Maschinen häufig ein Umbau nötig, um den heutigen Sicherheitsbestimmungen zu entsprechen. Soll das Fahrzeug im Strassenverkehr benutzt werden, musst du dich an die Richtlinien und Vorschriften für das Abändern und Umbauen von Motorrädern mit und ohne Seitenwagen und zweirädrigen Kleinmotorrädern halten. Hier kommen vor allem die „Richtlinien Nr. 2b“ zur Anwendung. Des Weiteren dürfen nur Teile verwendet werden, die eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder eine Typenzulassung besitzen. Die Verwendung von Teilen mit E-Prüfzeichen ist ebenfalls zulässig. Beim Umbau eines Töffs zum Café Racer müssen in der Regel verschiedene Schweissarbeiten durchgeführt werden. Diese fallen in die Zuständigkeit eines zertifizierten Schweissers, der die Arbeiten auch bescheinigen kann. Abhängig vom Umfang der Arbeiten kann auch eine Einzelabnahme notwendig werden.

Assistent

minimieren