Alfa Romeo Stelvio

Alfa Stelvio Veloce T 280 Q4

Manuela arbeitet seit etwas mehr als einem halben Jahr bei ricardo.ch. Als Ausgleich zu Ihrem Job als Assistentin vom CEO, macht sie gerne Sport und hat daher auch ein kleines Faible für sportliche Autos und Motorräder. Fahrzeug: VW Polo 1.4 (2010).
 

Der erste Eindruck

Wirklich elegant! Der Stelvio kann optisch besonders durch seine markante, für Alfa Romeo typische spitze Front überzeugen. Trotz seiner Grösse kann er mit seinem sportlich- eleganten Äusseren punkten.


Die inneren Werte

Das Cockpit ist schön und schlicht sowie gut ausgestattet. Die Armaturen lassen sich leicht bedienen und sind selbsterklärend, sodass diese auch ohne stundenlanges Handbuch-Lesen spielend bedient werden können. Mein persönliches Highlight: Die elektronische Sitzpositionierung und Ausstiegs-Unterstützung! Es lassen sich drei Sitzpositionen speichern und auf Knopfdruck abrufen. Sobald die Sitzgurte gelöst sind und die Tür geöffnet wird, fährt der Sitz automatisch ganz nach hinten und ermöglicht ein superkomfortables Aussteigen.


Unterwegs

Einsteigen, Sitz positionieren, anschnallen und losfahren. Der Stelvio ist klug und schreibt Sicherheit gross. Daher gibt es kein Losfahren ohne angeschnallt zu sein. An die hohe Sitzposition und den guten Überblick gewöhnt man sich sehr schnell. Ebenso wie den hohen Fahrkomfort durch den Spur-Assistenten und die Bremsunterstützung. Wem dies zu dies zu viel Technik ist, kann diese Unterstützung ganz einfach per Knopfdruck wieder ausschalten. Antriebsmässig kann der Stelvio trotz Grösse und Gewicht absolut mit kleineren und leichteren Wagen mithalten.


Mein Resume

Trotz Gewicht und den SUV-Dimensionen ist der Stelvio sehr komfortabel und einfach in der Handhabung. Wem die Giulia platzmässig nicht mehr ausreicht, der findet im Stelvio den perfekten grossen Bruder. Ich habe mich nur ungerne wieder von Ihm getrennt - am liebsten hätte ich den Stelvio einfach behalten. Darum gibt’s von mir die volle 5 Sternen-Wertung :-).

 

Alfa Stelvio Veloce T 280 Q4

Manu ist seit 8 Jahren bei autoricardo.ch. In seiner Freizeit geniesst er das Familienleben, fährt gerne Motorrad oder führt seinen Oldtimer aus. Fahrzeuge: Seat 850 C Especial (1971), BMW 525d Touring (2007), BMW F 800 GS (2007).

 

Big Brother
Der Stelvio baut auf der Bodengruppe des Giulia auf und übernimmt auch sonst weite Teile des kleinen Bruders. Dennoch unterscheiden sich die beiden Fahrzeuge deutlich. Wo der Giulia sportlich und dynamisch gezeichnet ist, stellt der Stelvio die elegante Variante dar. Von vorne ist er allerdings nicht so gelungen wie am Heck, meines Erachtens die Schokoladenseite des Autos. Innen geben sich die beiden nicht viel, da sie weitgehend identisch sind. Da finden wir erneut die eher unlogische Bedienung des Blinkers und Wischers, die nicht so zum durchdachten Layout des Alfa passt, aber auch die schönen Alupaddels wieder, die mir immer noch gefallen.

 

On the move
Wenn man dann mal unterwegs ist, hat der Stelvio einen schweren Stand. Natürlich macht der Turbobenziner einen guten Job und ist deutlich drehfreudiger als der Diesel der zuvor getesteten Giulia. Dennoch wünsche ich mir den kleinen Bruder zurück. Die sehr agile Lenkung passt auch besser zu der knapp geschnittenen Limousine denn zum hochbeinigen SUV. Was mich etwas erstaunt hat, ist das Bremsgefühl. Das Fahrzeug ist sehr fahraktiv, aber subjektiv fühlen sich die Bremsen anders an, als ich es kenne, indem es mehr Kraftaufwand braucht, respektive das Pedal weniger Rückmeldung als gewohnt gibt.

 

Differenzen
Natürlich bietet der gross geschnittene Stelvio hinten nun den Platz, den man zuvor vermisst hat. Auch der Kofferraum fällt grosszügig aus, und damit ist dies der deutlich tauglichere Familienwagen. Ob man allerdings dann wirklich auf einen SUV ausweichen will, wo jeder Kombi mit Allrad eigentlich alles besser macht, das sei dem Käufer überlassen. Auch preislich scheint es, als wolle Alfa nun endlich Geld verdienen, und so kostet der Testwagen über CHF 66‘000.-. Dafür haben wir die Top-Version erhalten, mit schön verarbeitetem dunklem Holz im Innenraum. Bekommt man dafür nun mehr Auto fürs Geld? Volumenmässig ja, aber in den Eigenschaften doch eher nicht, wie mir scheint. Da hat die Giulia eine klarere Position bezogen und deutlich mehr Charakter – und Allrad gibt’s dort auch.

 

Das Fahrzeug wurde von FCA (Schweiz) AG zur Verfügung gestellt, alle weiteren Kosten wurden von ricardo.ch übernommen.

 

 

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